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Zusammenhänge zwischen Kiefergelenksbeschwerden und Rückenschmerzen besser erkennen!

Um die Zusammenhänge zwischen Kiefergelenksbeschwerden und Rückenschmerzen besser zu erkennen, nahm Dr. Marie-Catherine Klarkowski am letzten Wochenende an einer Fortbildung zum Thema “optische 4-D-Wirbelsäulenvermessung“ teil.

Die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Orthopäden, Physiotherapeuten, Osteopathen und Kieferorthopäden war ein wesentlicher Bestandteil des Kurses von Orthopäde Dr. Holger Jahn aus Fulda. Es ist wichtig, eine gemeinsame Dokumentation und Sprache zu finden, um den übergreifenden Dialog mit den anderen Fachgruppen zu fördern.

Das Formetric-System der Firma Diers ist ein stato-dynamisches Verfahren zur Analyse der Wirbelsäule, Körperstatik und Haltung. Es wurde ursprünglich zur Reduzierung von Röntgenstrahlen bei der üblicherweise jährlichen Verlaufskontrolle durch Röntgenbilder von Skoliosepatienten entwickelt. Mit einem Lichtstrahl wird die Oberfläche des Rückens an Referenzpunkten abgetastet und aus dem Oberflächenrelief werden Daten zur Darstellung der Wirbelsäule und des Beckens errechnet. Das System kann auch zur Fußanalyse verwendet werden, wenn zusätzlich ein Fußscanner verwendet wird.

Heute bietet das System eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten in der ganzheitlichen Diagnostik, dem „Erkennen“ von Krankheitszusammenhängen, im Rahmen der Funktions- und Haltungsmedizin und auch zur Verbesserung der Patientenmitarbeit und des Patientenverständnisses.

Auch im Bereich der Zahnmedizin und Kieferorthopädie wird die optische Wirbelsäulenvermessung angewendet. Durch das Verfahren kann ermittelt werden, inwieweit eine Veränderung des Bisses Auswirkungen auf das strukturelle System des Patienten hat. Im Bereich der Therapie der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) kann über die Behandlung der Kiefergelenke mittels manueller und Schienentherapie eine Veränderung der Wirbelsäulenposition beobachtet werden.

Viele Patienten haben bereits wegen funktioneller Störungen im Bewegungsapparat z.B. propriozeptive Einlagen zur Fußkorrektur oder zum Ausgleich von Beinlängendifferenzen von ihrem Orthopäden erhalten. In diesen Fällen ist es besonders wichtig, abzuklären, ob die geplante Zahnspange oder Aufbiss-Schiene die Wirkung der Einlagen auf das Gesamtsystem verändert. Man kann sich das bildlich so vorstellen, als wenn man versucht ein Handtuch von 2 diagonalen Seiten glatt zu ziehen oder auszuwringen.

Bei Patienten im Wachstum ist es wichtig, jede Abweichung der Wirbelsäule rechtzeitig zu erkennen und nach den Ursachen zu suchen. In Zusammenarbeit mit den behandelnden Orthopäden, Physiotherapeuten, Osteopathen werden zum Beispiel bei bestehenden Beinlängendifferenzen die verschiedenen Therapieansätze diskutiert und durch die Vermessung reproduzierbar.

Hier finden Sie die Homepage der Firma Diers: Diers

Bildautoren siehe Seite Newsalle.

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